Drip, drip, drip, DRIPSTER

Der DRIPSTER, das ist einer aus der Kategorie «Geili Teili».

Drip, drip, drip, DRIPSTER - eine Sommerliebe in vier Varianten.

Der DRIPSTER, das ist einer aus der Kategorie «Geili Teili». Er sieht GUUUUT aus in seinem schlichtem Design. Er ist modern. Er ist kein Geheimniskrämer, sondern hundert Prozent transparent. Und er macht einen Kaffee … aaahhh. Kein Wunder, reissen sich alle um ihn, die Kaffee nicht nur wegen des Koffeins trinken.

Autorin: Simona Meiler

dripster cold brew dripper

Für den Hipster - Cold drip coffee geht vor

Der Hipster begrüsst zwei neue Gäste auf seiner Dachterasse. Er drückt ihnen ein Glas Cold drip Tonic in die Hand: «Frisch zubereitet mit meinem DRIPSTER. Cheers.» Die Eiswürfel klimpern im Glas. «Setzt euch, wohin ihr wollt. Der Grill ist heiss. Links ist ein Extrarost für die Vegetarier. Frische Kräuter könnt ihr gleich aus den Töpfen pflücken.» Noch etwas skeptisch nippt Anna am Glas, «Wow, erstaunlich frisch. Aber was ist das genau? Cold wieviel?» «Cold brew ist so 2016. Das hier ist Cold drip coffee, the real shit», antwortet der Gastgeber.

Diesen Sommer setzt der richtige Hipster auf Cold drip. Während letztes Jahr die «Full Immersion Methode» zur Cold brew Zubereitung angesagt war, geht die Entwicklung dieses Jahr weiter. Der gemahlene Kaffee ist nicht mehr vollständig von kaltem Wasser umgeben. Bei der «Cold drip Methode» wird kaltes Wasser Tropfen für Tropfen auf den gemahlenen Kaffee gegeben. Der Vorteil: die Aromen werden nahezu vollständig gelöst, da immer klares Wasser nachtropft und die Extraktion weniger Zeit benötigt als bei der «Full Immersion Methode».

«Der DRIPSTER überzeugt mit seinem modernen, schlichten Design. Passt perfekt zu einem Grillabend wie heute.» Der Hipster füllt frisches Kaffeepulver und Eiswasser in den DRIPSTER und positioniert ihn prominent auf der langen Tafel. Im Laufe des Abends wird die nächste Portion Cold drip coffee bereit sein. Und danach noch eine. Bis die Gäste weg und die farbige Lichterkette gelöscht ist.

dripster cold brew dripper

Für den Student - einfach, günstig, Koffein pur

Der Student reisst die Kühlschranktür auf. Schon wieder verpennt. Die erste Vorlesung des Tages ist bald zu Ende und er steht in Boxershorts in der Küche. «Zum Glück gibts den DRIPSTER!». Dem Kühlschrank entnimmt er eine Karaffe Cold drip coffee. Am Vortag zubereitet, über Nacht zugedeckt aufbewahrt. «Der beste Koffeinkick. Damit bin ich für den Rest des Morgens versorgt», murmelt der Student vor sich hin. Er füllt Eis und den Cold drip coffee in seinen Isolierbecher. Den Pappbechern und der heissen Brühe aus der Uni Mensa hat er schon seit langem abgeschwört. «Viel zu teuer und ein ökologsicher Unsinn. Der DRIPSTER ist eine saubere Sache. Einfach zu putzen, günstig und erst noch schön. Ein dauerhaftes Pyrex Glas, Edelstahlfilter und ein Wassertank aus Kunststoff. Mehr braucht’s nicht.»

dripster cold brew dripper

Für den Nerd - Raum für Experimente

Der Nerd dreht am Ventil des DRIPSTERS. 1 Tropfen in 2 Sekunden. Sie tüftelt am Mahlgrad und der Extraktionszeit. «Das Kaffeepulver sollte grob gemahlen sein. Heute erhöhe ich die Extraktionszeit, damit der kalt gebrühte Kaffee nicht wässrig schmeckt.»

Für die übliche Kaffeezubereitung benutzt man heisses Wasser, um den Geschmack aus den Bohnen zu extrahieren. Die Temperatur sorgt dafür, dass viel Kaffeegeschmack relativ schnell aus dem Pulver gelöst wird. Jedoch werden neben den gewünschten Aromen auch viele Bitterstoffe und Säuren extrahiert. Verwendet man kaltes statt heisses Wasser, ist das Verhältnis zwischen gelösten Aromen und Bitterstoffen/Säuren günstiger.

«Mein Cold drip coffee weist eine sehr hohe Aromenvielfalt auf. Er schmeckt fruchtiger als gewöhnlicher Kaffee.» Die fruchtigen Noten hängen auch von Kaffeesorte und Röstung ab. «Mein bevorzugter Kaffee ist hell geröstet und immer frisch gemahlen. Qualität und Frische spielen eine entscheidende Rolle für ein gelungenes Resultat.»

dripster cold brew dripper

Für die Autorin - Koffeinkick, Genuss, Lieblingsgetränk

Simona setzt den Deckel auf den DRIPSTER, dreht das Ventil wenig nach rechts, fertig. In ca. zwei Stunden ist ihre Portion Cold drip coffee genussbereit. Das reicht für den ersten Entwurf des Artikels. Simonas DRIPSTER hat einen fixen Platz in der Küche bekommen. Er gehört so fest zu ihrem Sommeralltag wie der frühmorgendliche Sprung in die Limmat vor Arbeitsbeginn oder lange Abende auf Dachterassen mit Freunden. Koffeinkick, Genuss, Lieblingsgetränk.

Kein Wunder bereitet ihr der DRIPSTER Freude. Schliesslich ist auch sie etwas Nerd, Studentin und Hipster. Nerd, wenn es ums Studium geht: Umweltnaturwissenschaften an der ETH Zürich. Nerd aber auch in Sachen Kaffee. Simona ist stets auf der Suche nach neuen Aromen, Zubereitungsmethoden, Geschmackserlebnissen. Als Studentin ist sie zwar noch bis September exmatrikuliert, aber sie kennt das Bedürfnis nach einem Wachmacher für lange Lerntage und ein Leben mit geringem Budget. Und ein wenig Hipster ist Simona allein wegen der Tatsache, dass ein DRIPSTER in ihrer Küche steht.

Und ihr, wieso mögt ihr euren DRIPSTER?

 
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